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Fridolinsmünster

 

Das Fridolinsmünster ist das Wahrzeichen der Stadt Bad Säckingen und ist dem heiligen Fridolin von Säckingen geweiht, der womöglich aus dieser Gegend stammt und verschiedene Klöster gründete. Das Fridolinsmünster war die Stiftskirche des Damenstift Säckingens und ist heute die Hauptkirche der katholischen Gemeinde Bad Säckingens. Die Klosterkirche wurde im romanischen Stil erbaut, im 14. Jahrhundert nach einem Brand im gotischen Stil wiedererrichtet und im 17. und 18. Jahrhundert mit Elementen des Barockstils erneuert. Die Gebeine des heiligen Fridolin werden heute in der Fridolinskapelle, auf der rechten Seite des Münsterchors, in einem reich verzierten Silberschrein aufbewahrt. Überregionale Bekanntheit genießt die am Sonntag nach dem 6. März stattfindende Prozession, in welcher der Todestag des heiligen Fridolin gefeiert wird. Die Kirche ist aufgrund ihrer Sagengeschichte Teil der „Mythischen Orte am Oberrhein“.

Die erste Kirche in Säckingen stammt auskarolingischer Zeit. Zu Lage, Aussehen und Errichtungsjahr lassen sich trotz Ausgrabungen an der aus dieser Zeit erhaltenen Kryptak eine Rückschlüsse ziehen. Der älteste erhaltene Gebäudeteil des Münsters ist die Krypta, die zu einemdreischiffigen Kirchenneubau des 11. Jahrhunderts gehört. Im 12. Jahrhundert blieb diese basilikale Anlage bestehen. Der Chorraum wurde allerdings in das Langhaus hinein verändert und die Zugänge zur Krypta wurden verlegt. Gleichzeitig wurde in Verlängerung zur Kirchenschiffachse ein doppeltürmiger Westbau errichtet. Ein Atrium verband Kirche und Türme miteinander. Dabei wurden Kreuzgang und Klausurgebäude von der Nord- auf die Südseite des Münsters verlegt.

Nach einem verheerenden Brand wurde zwischen 1343 und 1360 ein völliger Neubau errichtet. Am 21. Dezember 1360 erfolgte die Weihe durch den Konstanzer Bischof Heinrich III. von Brandis. Weitere Brände zogen schließlich die in zwei Bauphasen erfolgende barocke Umgestaltung des Münsters nach sich. Die erste wurde durch einen Brand infolge des Einfalls französischer Truppen während des holländischen Krieges verursacht. Nach anfänglich notdürftigen Sicherungsmaßnahmen erfolgte zwischen 1698 und 1701 durch Michael Widemann aus Elchingen ein Wiederaufbau. Dabei wurden das Langhaus eingewölbt, die beiden achteckigen Kapellen an den Seitenschiffen angefügt sowie zwischen die Strebepfeiler ein Chorumgang eingehängt. Die gotischen Maßwerkfenster wurden durch Abrunden dem barocken Stil angepasst. Der gesamte Deckenbereich wurde von Wessobrunner Stuckateuren mit einem sehr plastischen Stuck überzogen. Der Tessiner Francesco Antonio Giorgioli füllte die 145 Felder des Gewölbes mit Freskenaus. Die zerstörte Inneneinrichtung wurde in den Folgejahren ersetzt. Zwischen 1725 und 1727 wurde die Turmfront erneuert. Dazu wurden die Türme erhöht und seitlich Kapellen errichtet, um die Fassade zu verbreitern. 1740 schuf der Deutschordensarchitekt Johann Caspar Bagnato die monumentale Umrahmung des Hauptportals und die obere halbrunde Verbindung der Chorstrebenpfeiler. Die zweite Phase des barocken Umbaus vollzog sich nach 1751, als ein durch Unachtsamkeit bei Reparaturarbeiten an der Orgel entstandenes Feuer die Türme und das Langhausdach zerstörte. Zum Wiederaufbau des Langhauses berief man 1752Johann Michael Feuchtmayer den Jüngeren aus Augsburg für den Stuckdekor und als Freskomaler Franz Joseph Spiegler und dessen Schüler Johann Anton Morath. Im Jahr 1753 war die Erneuerung des Langhauses abgeschlossen. In den 1970er Jahren wurde das Kirchengebäude letztmals renoviert.

Baugeschichte

Bedeutend von den früheren Kirchenbauten ist die Krypta aus dem 10./11. Jahrhundert. Auf der Südseite des Kirchenbaus wurden im Jahr 1973 romanische Bauteile gefunden, die in die Mitte des 12. Jahrhunderts datiert werden. Ein Stadtbrand im Jahre 1272 vernichtete auch die Kirche, sodass aus dieser Zeit nahezu keine Angaben über Vorgängerbauten möglich sind. Berner Bauleute, die von Königsfelden nach Säckingen kamen, haben in der Zeit von 1343, dem Jahr der Grundsteinlegung, bis 1360, der Weihe des Gotteshauses, an dem jetzt noch in der Grundstruktur erhaltenen Werk gebaut. Der Merianstich von 1643 gibt ein authentisches Bild des Münsters aus der Zeit der Gotik wieder.Beim äußeren Erscheinungsbild mit Blick auf den geosteten Hochchor und den schlanken, langen Chorfenstern wird der gotische Charakter des Bauwerks am deutlichsten sichtbar. Die gotischen Türme wurden mehrmals erhöht. Die barocken Zwiebeltürme wurden vom Vorarlberger Baumeister Johann Rueff und vom Zimmermeister Jakob Natter in der Zeit von 1725-1727 errichtet. Der durch viele Bauten (Altshausen, Mainau, Lindau) bekannte Deutschordensbaumeister Johann Caspar Bagnato hat die grandiose Portalgestaltung ausgeführt, die in der Zeit des Klassizismus verändert, aber im Jahr 1913 wiederhergestellt wurde. Bis zum Jahr 1678 blieb der gotische Bau erhalten. In Folge des Holländischen Krieges brandschatzen Franzosen die Stadt. Dabei brannte das gotische Gotteshaus aus. Nach 20jähriger provisorischer Sicherung wurde mit Michael Wiedemann aus Elchingen ein Baumeister verpflichtet, der die barocke Umgestaltung des Bauwerks einleitete. Bedeutender baulicher Aspekt sind die achteckigen Kapellen, die er an den langgestreckten Bau angefügt hat. Als Stuckateure wurden die Meister aus Wessobrunn gewonnen. Die Fresken malte der aus dem Tessin stammende Künstler Francesco Antonio Giorgioli. 1701 war die erste Barockisierung abgeschlossen. Etwa 50 Jahre blieb die barocke Ausstattung erhalten. Aus Unachtsamkeit bei der Reparatur der Orgel entstand ein Brand, der das Langhaus zerstörte. Unter der Äbtissin Maria Josepha Regina von Liebenfels wurde sofort mit dem Wiederaufbau begonnen. Zwei Künstler, die zuvor in Zwiefalten hervorragend zusammengearbeitet hatten, konnten gewonnen werden: Johann Michael Feichtmayr, einer der genialsten Rokoko-Stukkateure, und als Maler Franz Joseph Spiegler. Beiden Künstlern verdanken wir die einzigartige Raumwirkung. Stuck und Malerei verschmelzen zu einem faszinierenden Gesamtkunstwerk. Im Chor ist in einem Freskenzyklus Maria als Gnadenvermittlerin zu Christus dargestellt. Das Langhaus und die Seitenschiffe geben das Leben und die Aufnahme des heiligen Fridolin in den Himmel wieder. Im Mittelschiff sind die Apostel abgebildet. In den beiden Oktogonkapellen ist die Wessobrunner Stuckierung und die Malerei des Francesco Antonio Giorgioli aus der ersten Barockisierung erhalten geblieben und kann mit der Rokoko-Stuckierung des Johann Michael Feichtmayr und der Malerei des Franz Joseph Spiegler verglichen werden. 

Außenbau

Das Fridolinsmünster befindet sich zentral in der Altstadt von Bad Säckingen. Der Westbau ist eine barock überformte Doppelturmfassade. Zwischen beiden Zwiebeltürmen hat sich über dem Eingang der Rest eines romanischen Oratoriums erhalten. Die tonnengewölbte Eingangshalle war im Mittelalter Sitz des Gerichts. Das Stift besaß damals die hohe und niedrige Gerichtsbarkeit. Darauf nimmt die Figurengruppe oberhalb des Hauptportals mit dem heiligen Fridolin (2,34 Meter hoch), der den toten Urso aus Glarus aus dem Grab holt, Bezug. Die Originalfiguren stammen von Michael Speer aus dem Jahr 1727 und stehen heute auf der Choraußenseite. Die Kopie von Heinz-Jürgen Funk stammt aus dem Jahr 1989. Oberhalb der an der Westfassade mittig angebrachten Kirchenuhr ist die Figur der Immaculata, die ebenfalls von Speer stammt. Die Fassade gliedert sich etwa hälftig in eine bemalte Fassade im unteren Teil und eine offene Backsteinfassade im oberen Teil bis zum Turmhelm. Die hellrote Außenmalerei von Johann Caspar Bagnato stellt die beiden heiligen Bischöfe Hilarius von Aquileia und Konrad von Konstanz dar und bildet eine Fassadenumrandung. Der gotische Langchor hat trotz barocker Überformung die Strebepfeiler und die Stäbe der früheren Maßwerkfenster bewahrt. An der Außenwand des Chors befindet sich in einer Nische das Grabmal Franz Werner Kirchhofers und seiner Frau Maria Ursula von Schönau, deren Liebesgeschichte von Joseph Victor von Scheffel im Trompeter von Säckingen überliefert ist.

Türme und Glocken

Mit gut 56 Metern Höhe sind die Türme des Fridolinsmünster die höchsten im Landkreis Waldshut und nach dem Dom St. Blasien der zweithöchste Kirchenbau. Der Südturm ist 55,80 Meter hoch, der Nordturm 55,70 Meter. Die Fridolinsglocke wurde 1753 von Franz Anton Grieshaber II. und seinem Veter Franz Anton Grieshaber I. in Waldshut gegossen. Sie hängt als einzige Glocke des siebenstimmigen Geläuts in einem alten Holzglockenstuhl des Südturms. Der Sohn Grieshaber wurde als der Meister des Salemer Glockenhimmels bekannt. Von seinem Vater sind sonst nur unbedeutende Glocken bekannt. Umso eindrucksvoller sind Klang und Glockenzier dieser Glocke, deren Rippe sich unabhängig von früheren Arbeiten zeigt. Im Jahre 1952 goss Friedrich Wilhelm Schilling in Heidelberg sechs weitere Glocken, die alle im Nordturm ebenfalls in einem Holzglockenstuhl hängen. 

Chor

Am Chorbogen trägt eine Stuckkartusche die Wappen der Äbtissinnen Maria Reginavon Ostein (1693–1718) mit dem Windhund sowie Maria Barbara (1718–1730) und Maria Josepha Regina von Liebenfels (1734–1753) mit dem Schwanenflügel. Diese leiteten die Barockisierung des Münsters.

Hochaltar

Der Hochaltar des Münsters nimmt fast die gesamte Höhe des dreischiffigen Chorschlusses ein. Der in Säckingen ansässige Johann Pfeiffer (ca. 1660–1734) schuf ihn. Der Aufbau mit den beiden Apostelfürsten Petrus und Paulus sowie der bekrönenden Gloriole werden von einem Gemälde Giorgiolis eingerahmt. Das Gemälde stellt die Anbetung der Gottesmutter mit dem Jesuskind durch die Münsterpatrone Fridolin, Hilarius und Andreas dar. Ein Putto hält am unteren Bildrand ein Medaillon mit den Stiftsdamen, während auf der linken Seite das Münster zu sehen ist. Auch das vierteilige Chorgestühl stammt von Pfeiffer. Folgende Altarblätter der Kirche stammen von Giorglioli: im nördlichen Seitenschiff der Rosenkranzaltar, in der Engelskapelle ein Schutzengelbild sowie im Josephsaltar und der Apostelkapelle das „Erscheinen Christi unter den Aposteln“. Die Altarfiguren des Franz von Assisi und Antonius von Padua sowie Dominikus und Katharina von Siena sind Arbeiten von Johann Isaak Freitag (1682–1734) aus Rheinfelden. Ebenfalls von Freitag stammen die Figuren der Kanzel. Diese stellen die Verkündigung des Wortes dar. Am Korb selbst werden die vier Evangelisten und Johannes der Täufer dargestellt, auf dem Schalldeckel die vier Kirchenväter und der heilige Fridolin sowie ein Posaunenengel als Abschluss. Die Kanzel selbst wird von Samson getragen, der als alttestamentlicher Vorläufer der Auferstehung Christi gilt. Deswegen befindet sich über ihm die Figur des Auferstandenen. Die Samsonfigur aus dem Jahr 1720 wurde von Johann Isaak Freitag geschaffen.

Krypta

Der älteste erhaltene Bauabschnitt des Münsters ist die Kryptaaus dem frühen 11. Jahrhundert. Zwei tonnengewölbte Gänge knicken rechtwinklig um und führen in den Hauptraum der früheren romanischen Apsis. Ursprünglich konnte diese über Treppen von den Seitenschiffen betreten werden. Die Krypta blieb auch nach dem gotischen Neubau in Benutzung, wie der 1360 in ihr geweihte Altar zeigt. Bei einer Sanierung wurden in der Wand des südlichen Kryptenganges Reste eines leeren, steinernen Sarkophages freigelegt und im westlichen Nebenraum der Krypta aufgestellt. Der Sarkophag barg ursprünglich vermutlich die Überreste des heiligen Fridolin. Die Verzierung des Deckels ist nur teilweise erhalten. Die verwendeten Elemente verweisen auf das 7. Jahrhundert. Die Krypta wurde im Jahr 1887 durch den Waldshuter Kirchenmaler Albert Duchow dekorativ ausgemalt. Die Motive lehnen sich der römischen Katakombenmalerei an. Die Krypta ist nur mit Führung zugänglich. Über der Südseite des Hochchors befindet sich über der Fridolinkapelle der sogenannte Betsaal der Stiftsdamen aus dem Jahr 1765.Johann Michael Feuchtmayer der Jüngere war sowohl für den Stuck als auch für die übrige Ausstattung verantwortlich. Sein Gehilfe und Schüler war Hans Michael Hennenvogel. Der Innenraum des Betsaals gilt als der schönste Rokokoraum in Südwestdeutschland. Der Innenraum ist neben Stuck mit eichenen Wandverkleidungen und Türblättern ausgestattet. Der Kassettenfußboden ist in Eiche und Ahornholz gehalten. Die originalen Fenster sind erhalten und zum Chorraum versenkbar.

Fridolinsschrein

Im Jahr 1763 beauftragte Fürstäbtissin Anna Maria von Hornstein-Göffingen die Augsburger Goldschmiedefirma Rauner, einen massiven silbernen Schrein anzufertigen. Der Entwurf stammt vermutlich von Johann Michael Feuchtmayer und sollte die Reliquiendes heiligen Fridolin den Gläubigen zur Verehrung darbieten. Der von Goldschmied Gottlieb Emanuel Oernster angefertigte Schrein wurde ein Jahr später geliefert und kostete 8333 Gulden;fast so viel, wie Stuck und Fresken der Neuausstattung kosteten. Der gläserne Sarg ruht auf einem schwarz gebeizten und mit Silber beschlagenen Sockel. Der silberne Aufbau in Rocailleformen ist mit Putten, Wappen, Vasen und Blütenranken verziert und zeigt auf seiner Spitze den heiligen Fridolin mit Urso. Zwischen diesem Aufbau geben Glasscheiben den Blick auf eine Samtpyramide mit Blüten aus Glassteinen, Perlen und Schmucksteinen frei, in der sich die Gebeine des Heiligen befinden. Der Schrein wiegt über 300 Kilogramm. Durch einen unsachgemäßen Eingriff befindet sich dort seit 1941 eine mit einer Decke verhängte Kassette statt der dunkelroten Samtpyramide. Der Schrein wird jedes Jahr am Sonntag nach dem Fest des Heiligen (6. März) in einer feierlichen Prozession durch die Stadt getragen. Dieses Ritual ist seit 1347 urkundlich nachgewiesen. Während der Barockzeit stellte man in sogenannten „Lebenden Bildern“ auf mitgetragenen Schaubühnen die Szenen aus dem Leben des heiligen Fridolin dar. Seit 1900 wird der Schrein in der damals neu eingerichteten Fridolinskapelle aufbewahrt.

Schriftschatz

Südlich des Chors wurde 1975 eine Schatzkammer neu errichtet, die ausschließlich mit Führung zugänglich ist.
Dort befindet sich eine weitere Kostbarkeit des Münsterschatzes: ein Buchdeckel aus dem 10. Jahrhundert. Diese Buchkassette aus Edelmetall ist mit Gold überzogen. Das ottonische Relief zeigt den gekreuzigten Jesus Christus. Unterhalb des Kreuzes erwächst ein Paradiesbaum. Auf der Rückseite des Evangeliars ist eine Darstellung der Himmelfahrt Christi, die vermutlich um 1320/1330 von einer Basler Werkstatt angefertigt wurde. Das älteste Exponat ist der Amazonenstoff, der vermutlich vor dem 7. Jahrhundert stammt. Der Stoff, der in ein Messgewand eingearbeitet wurde, umhüllte bis 1661 die Reliquien des heiligen Fridolin. Der hervorragend erhaltene persisch-sassanidische Seidenstoff zeigt reitende Amazonen, die mit Pfeilen auf Panther schießen. Aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts stammt das sogenannte Agnesenkreuz. Das mehrfach veränderte große Vortragekreuz enthält auf der Rückseite zahlreiche Reliquien hinter Glas, die mit Schriftbändern gekennzeichnet sind. Auf der Vorderseite befinden sich zwei antike Gemmen.

Kanzel

Die Schreinerarbeiten der barocken Kanzel wurden von Joseph Morff ausgeführt.
Die Bildhauerarbeiten gestaltete der aus Rheinfelden stammende Künstler Johann Isaak Freitag. Die alttestamentliche Gestalt des starken Samson als kraftvoller Kanzelträger mit ausgebreiteten Armen den Kanzelkorb tragend gilt als die qualitätsvollste Plastik freitags. Den Kanzelkorb zieren der heilige Johannes als erster Bußprediger und die vier Evangelisten mit dem auferstandenen Christus. Im Schalldeckel sind die vier abendländischen Kirchenväter mit dem Glaubensboten Fridolin dargestellt. Als Bekrönung des Schalldeckels bläst ein Engel zum letzten Gericht.

Orgel,

Das Münster besaß nachweislich seit dem 15. Jahrhundert eine Orgel. 1993 wurde die Firma Johannes Klais Orgelbauaus Bonn beauftragt, eine dreimanualige Orgel mit Pedal und 57Registernzu errichten. Am 28. August 1993 wurde diese Orgel geweiht. Der Prospektvon 1933 orientiert sich an der Barockorgel aus dem Jahr 1758 und wurde mit wenigen Veränderungen beibehalten. Dieser stammt von der Überlinger Werkstatt der Gebrüder Mezger. Die Chororgel stammt ebenfalls von der Firma Klais und wurde 1997 geliefert. Sie enthält 13 Register auf zwei Manualen und Pedal.

 

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